30.12.2020

Preisträgerin – Grimme Online Award 2020

Mittwoch, 30. Dezember 2020|

9.12.2020

German Asian Artist Conference

Mittwoch, 9. Dezember 2020|

9. Dezember 2020 (http://www.german-asian-artist-conference.com/)

Panel 5: „Asiatischer Antirassismus – Kämpfe und Widerstände“ mit Meikey To (Tiger Riots), Kimiko Suda (korientation e.V.) und Mai-Phuong Kollath für die Moderation.

Die German Asian Artist Conference in Hamburg ist eine interdisziplinäre Fachtagung für Künstler*innen und Denker*innen mit asiatischen Positionierungen und / oder Herkunftsbezügen, sowie andere interssierte Kulturschaffende und -Institutionen. Die Grundlage dieser Tagung bildet der Austausch über ihre Arbeit. Damit soll nicht nur die Sichtbarmachung und das Empowerment einer aktiven und doch oft ungesehenen Szene gestärkt werden, sondern auch an einem bundesweiten Netzwerk gearbeitet werden, das Kulturschaffende und Kulturinstitutionen verbindet und Kunst für eine moderne Gesellschaft ausrichtet.

 

 

24.09.2020

Podiumsgespräch „Tradition oder Transformation? Antisemitismus und Rassismus in der DDR, in Ostdeutschland und in Berlin“

Donnerstag, 24. September 2020|

am: 24.09.2020 um 18:00 Uhr
im: Festsaal der Berliner Stadtmission (Lehrter Str. 68, 10557 Berlin)

mit: Anetta Kahane, Mai-Phuong Kollath, Dr. Patrice G. Poutrus und Tahera Ameer (Moderation)

Das Podiumsgespräch findet statt im Rahmen unseres Projekts „Bewegte Vielfalt in Berlin“ ( www.bildungsbausteine.org/projekte/bewegte-vielfalt). Im Zentrum des Projekts steht die Durchführung unterschiedlicher pädagogischer Angebote zu Antisemitismus, Rassismus und sozioökonomischer Deklassierung – insbesondere im Kontext des ostdeutschen Transformationsprozesses nach 1989/90 – für Schüler*innen, Fachkräfte und andere Multiplikator*innen. Es wird von der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung sowie der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS) gefördert. Flyer_Podiumsgespräch 24.09.2020

 

22.09.2020

Talkrunde – 30 Jahre geteilter Feminismus im BMFSFJ

Dienstag, 22. September 2020|

Talk am 22. September 2020, 18 Uhr 

Das Digitale Deutsche Frauenarchiv (DDF) begleitet das Jubiläum 30 Jahre deutsche Einheit mit seiner Kampagne 30 Jahre geteilter Feminismus (https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/angebote/dossiers/30-jahre-geteilter-feminismus)

Ein Online-Dossier erinnert mit Beiträgen über das Jahr an 1990 und schlägt den Bogen ins Heute. Höhepunkt der Kampagne ist die Gesprächsrunde zum Jubiläum, die am 22. September in den Räumen des BMFSFJ (Glinkastraße 24, 10117 Berlin) aufgezeichnet und am 28. September – in der Woche vor dem 3. Oktober – im Online-Dossier veröffentlicht wird.

Gäste der Gesprächsrunde:

Dr. Franziska Giffey ist seit 2018 Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, von 2015 bis 2018 war sie Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Neukölln.(https://www.bmfsfj.de

bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/talkrunde-zu-30-jahre-deutsche-einheit-und-frauenbewegungen-in-ost-und-west/160818)

Mai-Phuong Kollath*, die 1981 in die DDR kam, ist interkulturelle Beraterin, Coach und u.a. Teilnehmerin des Integrationsgipfels der Bundesregierung.

Tupoka Ogette* ist Afrika- und Betriebswissenschaftlerin, Antirassismus- und Vielfaltstrainerin und Autorin (exit Racism. Rassismuskritisch denken lernen (2017)).

Prof. Dr. Ulrike Lembke ist seit 2018 Professorin für Öffentliches Recht und Geschlechterstudien der Humboldt-Universität zu Berlin und seit März 2020 Richterin am Verfassungsgericht Berlin.

Moderation: Esra Karakaya*, Journalistin und Moderatorin, ihr Format Karakaya Talk für WDR/funk wurde mit dem Grimme-Preis 2020 ausgezeichnet.

 

23.02.2020

Deutschlandfunk Kultur: Interkulturelle Beraterin Mai-Phuong Kollath „im Gespräch“

Sonntag, 23. Februar 2020|

„Die DDR war mein Traumland“

Interkulturelle Beraterin Mai Phuong Kollath im Gespräch mit Ulrike Timm

https://www.deutschlandfunkkultur.de/interkulturelle-beraterin-mai-phuong-kollath-die-ddr-war.970.de.html?dram:article_id=470193

Voller Hoffnung kam Mai-Phuong Kollath als Vertragsarbeiterin aus Vietnam in die DDR. Sie erlebte Rassismus und das Pogrom von Rostock. Heute klärt sie über die Kultur ihres Geburtslandes auf – und gibt der vietdeutschen Community eine Stimme.

5.01.2020

Mein Buchbeitrag: Fehlanzeige Aufarbeitung „Rostock-Lichtenhagen“ – Warum die Mehrheitsgesellschaft hier eine Aufgabe hat.

Sonntag, 5. Januar 2020|

Ostdeutsche, Westdeutsche, Eingewanderte, Alteingesessene – das vereinte Deutschland hat viele Geschichten. Aber nicht alle werden erzählt. Seit 2008 arbeitet die Erinnerungswerkstatt – das sind Mitglieder aus Wissenschaft, Bildungsträgern und Migrantenselbstorganisationen aus Niedersachsen und Sachsen-Anhalt – daran, Migrationsforschung und den gesellschaftspolitischen Erinnerungsdiskurs zu verbinden und auf Leerstellen zu untersuchen. Das Buch diskutiert neuere Forschungsergebnisse und untersucht, warum die Sichtweisen von Eingewanderten aus Ost und West, die kaum Eingang in Gedenkfeierlichkeiten, Geschichtsbücher und das kollektive Gedächtnis gefunden haben, in ein neues, inklusives Narrativ des »Deutschseins« eingebunden werden müssen und welche Ansätze es dafür gibt.

Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen diskutieren Fragen von Teilhabe und Ausschluss, von Identität und gesellschaftlichem Zusammenhalt: interdisziplinär, politisch und praktisch. Es geht darum, »Erinnerungskultur« in »Erinnerungspolitik« zu überführen und zu einem Feld der Auseinandersetzung um Partizipationsmöglichkeiten marginalisierter Gruppen zu machen.

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